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Wir leben heute in einer schnelllebigen hektischen Zeit. Die Menschheit scheint ständig mit Höchstgeschwindigkeit auf der Überholspur des Lebens zu fahren, ohne eigentlich das Ziel ihres Lebens wirklich zu erkennen. Wenn wir Christen sind, sollten wir Gottes Wort als die alleinige Wahrheit und Grundlage unseres Glaubens angenommen haben und danach handeln. Jesus Christus ist der Herr, der Erlöser und das Fundament des Glaubens. Was wir heute jedoch erkennen, ist, dass die Christenheit die geistliche Orientierung verloren hat. Gottes Wort ist klar in seiner Aussage. Es gibt einen endzeitlichen Abfall vom Glauben – durch die irreführenden bibelkritischen Ersatzlehren, die Gottes fundamentale Wahrheit angreifen und verfälschen. „Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet!“ (1. Johannes 2, 22). Jeder, der das wahre Wesen Christi leugnet – wie es die Schrift sagt –, ist ein Antichrist. Das Leugnen Christi ist mit dem Leugnen Gottes, des Vaters, gleichzusetzen, der von seinem Sohn Zeugnis gab (Johannes 5, 36-38; 8,18). Ein Abfall von der Wahrheit ist für unsere endzeitlichen Entwicklungen vor der Wiederkunft Christi in aller Klarheit offenbart: „Lasst euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muss unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens, der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt …“ (2. Thessalonicher 2, 3-4).

Die antichristliche Leugnung Gottes ist ein Merkmal unserer Tage, der äußere Schein einer Religiosität nimmt von dieser Tatsache nichts weg. Die Welt wird immer gottloser in ihrem Handeln. Die Theologie unserer Zeit scheint nicht mehr in der Lage zu sein, die biblische Wahrheit wegen ihrer bibelkritischen Blindheit zu erkennen oder zu erklären. Jesus Christus, Gottes Sohn, kommt in der ökumenischen Betrachtungsweise als Erretter und Erlöser der Menschheit heute offensichtlich nicht mehr vor. „Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) lässt aus Anlass des anstehenden Reformationsjubiläums verlauten, dass sie das Alleinstellungsmerkmal des christlichen Glaubens nicht mehr vertreten will.“ Idea Spektrum vom 29. Juni 2016. Die christlichen Glaubensinhalte haben offensichtlich für die Weltchristenheit keinerlei Bedeutung mehr. Das Sühneopfer Christi wird offensichtlich nicht mehr als notwendig erachtet, und man stellt heute durch eine bibelkritische Theologie auch die Gottessohnschaft und die Auferstehung Jesu Christi in Frage. Man kann das Sühneopfer Christi in der heutigen Zeit nicht mehr akzeptieren, weil man in eine Weltepoche eingetreten ist, die Religionen einheitlich berücksichtigen soll. Man kann offensichtlich in einer globalisierten Welt eine dogmatische Aussage der Schrift nicht mehr hinnehmen. Es scheint so zu sein, dass Jesus Christus, der Gekreuzigte, einigen im Wege steht, um eine neue globale Weltordnung zu errichten. Den Namen Gottes in dieser Weltordnung zu erwähnen würde dann schon als ein Sakrileg angesehen werden. Man sucht nach einem Weltethos, mit dem sich alle Religionen der Welt zufriedenstellen lassen. Die Preisgabe der Rechtfertigungslehre zu Gunsten eines Weltethos ist nicht zu rechtfertigen.

Siehe: „Sühneopfer Christi und das Weltethos“

Die Zeit des Endes hat eine Christenheit zum Vorschein gebracht, die unter der Verführung lebt und mit allen Religionen der Welt Gemeinsamkeiten sucht und auch findet. Wenn wir nicht blind sind, können wir sehen, dass der biblische Glaube an Gott den Vater und an Jesus Christus als Erlöser der Menschheit durch die Bibelkritik in Frage gestellt ist. Ulrich Parzany sagte in einem Vortrag am 6. März 2019: „…die Autorität der Bibel als Wort Gottes werde oft nicht anerkannt. Darüber hinaus seien viele Kirchenvertreter nicht mehr der Ansicht, dass Jesus Christus der einzige Weg zum Heil sei. Sie stellten auch infrage, dass Gott die Welt durch den Kreuzestod und die Auferstehung Jesu mit sich versöhnt habe. Die historisch-kritische Bibelauslegung, die seit dem 19. Jahrhundert an evangelisch-theologischen Fakultäten gelehrt wird, habe dieser Entwicklung den Boden bereitet, so Parzany.“ idea Spektrum 13. März 2019. Was Ulrich Parzany zum Ausdruck bringt, ist ja nur ein Bruchteil der Irrlehren, die in einer abgefallenen Weltchristenheit heute zum Ausdruck kommen. Es wird in der antichristlichen Theologie schon von vornherein eine bibelkritische Sicht gelehrt.

Gottes Wort wird auf vielfältige Weise verfälscht und umgedeutet.

Es gibt heute die unterschiedlichsten Religionen und esoterischen Einflüsse, die den Glauben der Weltchristenheit beeinflussen. Gottes Wort, die biblische Wahrheit, hat offenbar für viele Christen nicht mehr die Bedeutung, die sie eigentlich haben sollte. Wir brauchen in unserer Zeit einen festen Glauben in der Nachfolge Jesu Christi, der uns durch seinen Geist in alle Wahrheit leitet. Jesus sagt von sich: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“ (Johannes 14, 6). Wenn wir Christi Nachfolger sind, wird unsere Sicherheit und unser Sieg allein in Jesus Christus, unserem Herrn, gegründet sein. Der Glaube an die Verheißungen Gottes ist ein tragendes Fundament für unser christliches Leben. Jesus Christus ist der Fels, auf dem wir unser geistliches Haus des Glaubens bauen. Es ist heute mehr denn je eine Zeit, wo ein Nachfolger Christi seinen Glauben zu verteidigen hat. Jesu Auftrag an seine Nachfolger war und ist, Gottes Wort, das Evangelium, in der ganzen Welt zu verkündigen. „Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen“ (Matthäus 24, 14).

Der christliche Glaube kann nur auf der offenbarten biblischen Wahrheit gegründet sein auf Jesus Christus, Gottes Sohn. Der Plan Gottes für die Menschheit ist uns in der ganzen Heiligen Schrift klar offenbart. Eine vom biblischen Glauben abgefallene Christenheit hat jedoch eine Theologie hervorgebracht, die den Gläubigen eigentlich nichts mehr zu sagen hat. Wenn Jesus Christus nicht mehr als die fundamentale Wahrheit unseres Glaubens angesehen und geglaubt wird, so ist alles vergebens, wie es Paulus klar zum Ausdruck bringt: „So wahr ihr mein Ruhm seid, den ich habe in Christus Jesus, unserem Herrn: Ich sterbe täglich! Wenn ich als Mensch in Ephesus mit wilden Tieren gekämpft habe, was nützt es mir, wenn die Toten nicht auferweckt werden? – >>Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot<<“ (1. Korinther 15, 31-32). Unsere Zeit ist klar mit den folgenden Worten offenbart: „Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden“ (2. Timotheus 4, 3-4).

Siehe: „Christenheit in einer Welt der Verführung“

Wir leben heute in einer Welt, die sich dramatisch verändert. Was hat Christentum und Politik mit einer neuen Weltordnung zu tun? Wir erleben heute eine „Christenheit“, die, in die Irre geführt, einen falschen Propheten und einen politischen Weltführer am Ende der Zeit hervorbringen wird. In der globalen Politik strebt man an, die Welt zu befrieden und zu retten. Das Ziel ist eine neue Weltordnung, die auch auf unser persönliches Leben dramatische Auswirkungen haben wird. Was in unserer endzeitlichen Entwicklung klar zu erkennen ist, ist die Vermischung von den unterschiedlichen Glaubensinhalten. Ein sinnvolles und erfülltes Leben ist durch einen multireligiösen Ansatz reine Illusion und ist lediglich eine Vorbereitung für die Bühne eines politischen Weltführers – des Antichristen –, der alle Weltreligionen für seine Zwecke instrumentalisieren wird. Die evangelische wie auch die katholische Kirche scheinen offensichtlich bereit zu sein, einem multireligiösen Ansatz zu folgen und „Allah“ als den einen wahren lebendigen Gott anzuerkennen. Aus idea Spektrum 27. März 2013: „Die römisch-katholische Kirche tritt unter dem neuen Papst Franziskus demütiger auf – auch gegen andere Kirchen. Der Papst grüßte auch die anderen Vertreter der Religionen‚ vor allem die Muslime, die den einen lebendigen Gott anbeten.“Weiter aus idea Spektrum 17. Februar 2016: „Wie Papst Franziskus vergangene Woche verlautbarte, beten wir zu demselben Gott. Ende des Zitats.

Ein Gott des Islam kann unmöglich mit dem Gott der Christenheit und Jesus Christus als Sohn Gottes identisch sein! Es sollte nicht schwer zu erkennen sein, in was für einer Zeit wir leben. Wir erleben gerade heute den Niedergang des christlichen biblischen Gottesglaubens. Theologen haben durch ihre bibelkritische Theologie kein Problem mehr damit, sich mit den Weltreligionen zu identifizieren. Die Bibel offenbart, dass durch den falschen Propheten und den Antichristen die ultimative Verführung in der Endzeit zur Vollendung gebracht wird. Das Tier, der Antichrist, bewirkt, dass die ganze Welt sich ein Malzeichen geben lassen wird. „Und es bewirkt, dass allen … ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und dass niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens“ (Offenbarung 13, 16-17). Anmerkung: Mit der Technik der heutigen Zeit ist es möglich, dass alles, was man über eine Person wissen muss, in Erfahrung gebracht werden kann. Jede einzelne Person hat seit 2008 eine Nummer, die lebenslang erhalten bleibt. Sie beinhaltet zurzeit nur Personendaten, was jedoch nicht bedeutet, dass nicht auch noch anderweitige Informationen hinzugefügt werden können. Siehe SPIEGEL-ONLINE-Bericht vom 30. 8. 2008 / Funkchips im Arm. Das Implantat hört mit: Seinen Ausweis wird der Mensch schon bald nicht mehr in der Hand tragen, glauben RFID-Chip-Entwickler, sondern unter der Haut. Was vielen wie eine düstere Überwachungsutopie erscheint, hat längst begonnen. Außer Häftlingen lassen sich immer mehr Menschen auch freiwillig „chippen“.

In der Zeit vor der Wiederkunft Christi werden sich alle ein Malzeichen geben lassen, außer den Heiligen, dem Volk Gottes, das keinen Anteil an diesem gotteslästerlichen antichristlichen System haben wird. „Und es wurde ihm [dem Tier] gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und es wurde ihm Vollmacht gegeben über jeden Volksstamm und jede Sprache und jede Nation. Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes …“ (Offenbarung 13, 7-8). Der Antichrist wird eine große Trübsalszeit von 3 1/ 2 Jahren über die ganze Welt bringen, über alle, die Jesus Christus als ihren Erlöser angenommen haben und nicht Teil von dieser Weltverführung sind. Der Synkretismus der Ökumene der evangelischen wie auch der katholischen „Kirchlichkeit“ offenbart den Abfall von der biblischen Wahrheit. „Wenn aber unser Evangelium verhüllt ist, so ist es bei denen verhüllt, die verlorengehen, bei den Ungläubigen, denen der Gott dieser Weltzeit die Sinne verblendet hat, sodass ihnen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus nicht aufleuchtet, welcher Gottes Ebenbild ist“ (2. Korinther 4, 3-4).

Siehe: „Christentum und Politik“

Die Botschaft von Christi Wiederkunft und der Errichtung seines Reiches in Verbindung mit der Auferstehung und Verwandlung der Heiligen sollte besonders heute die vorrangige Hoffnung für die Nachfolger Christi sein. Jesus sagte seinen Nachfolgern, um was sie vorrangig beten sollten: „Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden“ (Matthäus 6, 10). Jesus offenbarte Johannes seine Wiederkunft: „Und siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden so zu vergelten, wie sein Werk sein wird. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte“ (Offenbarung 22, 12-13). Gottes Wort zeigt klar das Scheitern des Menschen aufgrund seiner von Gott getrennten Wege, einen Weltfrieden zu schaffen. Es gibt kein Überleben ohne Gott, keinen Weltfrieden ohne Christus und keine Freiheit ohne Wahrheit. Gott der Vater hat seinen Sohn für die Sündenschuld der Menschen hingegeben. Er ist der einzige unverwechselbare Gott und Vater und Schöpfer der Welt und des unendlichen Universums, das er durch sein Allmachtswort erschuf und aufrechterhält. „…und alle darüber zu erleuchten, welches die Gemeinschaft ist, die als Geheimnis von den Ewigkeiten her in Gott verborgen war, der alles erschaffen hat durch Jesus Christus…“(Epheser 3, 9). Durch Gottes Allmachtswort wurde alles erschaffen. „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen“ (Johannes 1, 1-4). „Das Wort“ (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus. (Offenbarung 19, 13).

Jesus Christus wird am Ende der Zeit mit Kraft und Herrlichkeit als König der Könige und Herr der Herren wiederkommen, um dieser Welt für eintausend Jahre Frieden zu bringen. „Und seine Füße werden an jenem Tage auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem nach Osten zu liegt…“ (Sacharja 14, 4). (Apostelgeschichte 1, 11). Das Erlösungswerk Christi, sein Leiden und Sühneopfer, seine Auferstehung, Himmelfahrt und Wiederkunft und die Errichtung seines Reiches sind fundamentale biblische Wahrheiten. Christus wird die Königsherrschaft antreten zusammen mit den unsterblichen Heiligen, nachdem der Widersacher der Menschheit, der Teufel und Satan, für tausend Jahre gebunden wird (Offenbarung 20, 2). Die Heiligen werden mit Christus regieren. „Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben; und [ich sah] die Seelen derer, die enthauptet worden waren um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen…“ Es sind die getöteten Heiligen, die in der Auferstehung mit Christus regieren werden. „…und sie wurden lebendig und regierten die 1000 Jahre mit Christus… Glückselig und heilig ist, wer Anteil hat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm regieren 1000 Jahre“ (Offenbarung 20, 4. 6). Am Ende der tausend Jahre wird Christus „das Reich Gott, dem Vater, übergeben“ (1. Korinther 15, 24). Wer den von Gott bestimmten Plan aus der biblischen Offenbarung für den Menschen wahrnimmt und kennt, sollte sich nicht durch fremde Lehren verführen lassen, die die biblische Wahrheit verändern oder verwerfen. Die Prophezeiungen, die sich mit den Ereignissen der Endzeit und der Wiederkunft Christi befassen, kann man nicht einfach wegwischen. „Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen“ (Johannes 17, 3). Jesu Christi Wiederkunft wird ein einschneidendes Ereignis in der Weltgeschichte sein. Es scheint so, dass die Botschaft von seiner Wiederkunft nur selten, wenn überhaupt, gepredigt oder verstanden wird. Wenn Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat, nicht in die Angelegenheiten der Menschheit eingreifen würde, würde kein Mensch überleben, und es gäbe keine Hoffnung für die Menschheit. „Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen sollen jene Tage verkürzt werden“ (Matthäus 24, 22)

Siehe: „Christi Wiederkunft und sein Reich“

Die Auferstehung ist eine fundamentale biblische Offenbarung. Jesus Christus hat das vollkommene Opfer für unsere Sünden gebracht. Er hat sein Leben in den Tod gegeben, damit wir durch ihn das ewige Leben haben. Der Sieg über den Tod geschieht allein durch Jesus, Gottes Sohn. An Jesu Christi Auferstehung hängt alles. Es heißt: „Wenn es wirklich keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferstanden! Wenn aber Christus nicht auferstanden ist, so ist unsere Verkündigung vergeblich, und vergeblich auch euer Glaube! (1. Korinther 15, 13-14). Wenn Christus nicht auferstanden wäre, hätten wir als Christen keinerlei Hoffnung. Wir haben aber eine lebendige Hoffnung, da wir in die Auferstehung Christi mit einbezogen sind, wenn wir denn zu einer tiefen Bekehrung gekommen sind und den ganzen Willen Gottes in unserem Leben als oberste Priorität erachten und danach handeln (Matthäus 7, 21; Jakobus 1, 22-25). Die verstorbenen Heiligen werden auferstehen unverweslich, und die, die bei der Wiederkunft Christi Lebenden werden verwandelt werden. Die Heiligen werden in Christi Ebenbild verwandelt und mit ihm vereint und verherrlicht werden, um dort zu sein, wo Jesus Christus sein wird, nämlich in seinem Reich auf Erden (Sacharja 14, 4-5). Gott hat seine Ordnung festgelegt: Christus ist der Erstling der Auferstehung, danach die, die ihm angehören. Ein jeder aber in seiner Ordnung: Als Erstling Christus; danach die, welche Christus angehören… (1. Korinther 15, 23). Nach seinem Willen hat er uns gezeugt durch das Wort der Wahrheit, damit wir gleichsam Erstlinge seiner Geschöpfe seien (Jakobus 1, 18). Der christliche Glaube wird in unserer Zeit von allen Richtungen beeinflusst und angegriffen. Wer glaubt heute noch an die biblische Lehre von der Auferstehung der Toten und der Verwandlung der Heiligen bei der Wiederkunft Christi? Wenn man sich die ganze Bandbreite der Verführungen der Christenheit in der heutigen Zeit ansieht, könnte man zu dem Schluss kommen, dass es unterschiedliche Wahrheiten gibt, es kann jedoch nur die eine Wahrheit geben. Gottes Wort ist die einzige Wahrheit, und so sagt Paulus: „Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; dann sind auch die in Christus Entschlafenen verloren“ (1. Korinther 15, 17-18).

Das Wort Gottes ist der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit. Jesus sagte in seinem Gebet über diejenigen, die in seiner Nachfolge leben, zum himmlischen Vater: „Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin. Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist die Wahrheit“ (Johannes 17, 16-17). Die Bibel, Gottes Wort, ist die einzige Quelle, die ein Leben nach dem Tod durch eine Auferstehung offenbart und zusichert, denn nur das Wort Gottes kann uns zuverlässig Auskunft darüber geben, was nach dem Ableben des Menschen kommen wird. Was nach der vergänglichen Existenz des Menschen kommt, ist den Philosophen und Weisen der Welt bis zum heutigen Tag verborgen geblieben. Auch den Theologen fehlt offensichtlich heute die Erkenntnis, ob und wann es ein Leben nach dem Tod geben wird. Man hört immer wieder auf Beerdigungen, dass der Verstorbene im Himmel sei – dies ist von der Heiligen Schrift her nicht zu begründen. Jesus sagt unmissverständlich, dass kein Mensch in den Himmel gekommen ist: Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, dem Sohn des Menschen, der im Himmel ist (Johannes 3, 13). …der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann…“ (1. Timotheus 6, 16).

David … ist gestorben und begraben, und sein Grab ist unter uns bis zu diesem Tag … Denn nicht David ist in den Himmel aufgefahren… (Apostelgeschichte 2, 29. 34). Nach der Bibel gibt es kein Weiterleben im Himmel für den verstorbenen Menschen. „Der Himmel ist der Himmel des Herrn; Aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben“ (Psalm 115, 16). Nach Gottes Plan wird es die Auferstehung der Heiligen bei der Wiederkunft Christi zum ewigen Leben geben. Eine Auferstehung zum Gericht gibt es für die Ungerechten nach dem Tausendjährigen Reich der Herrschaft Christi. Sie werden nach ihren Werken gerichtet. Jesus sagte über dieses Gericht: Die Männer von Ninive werden im Gericht auftreten gegen dieses Geschlecht und werden es verurteilen, denn sie taten Buße auf die Verkündigung des Jona hin; und siehe, hier ist einer, der größer ist als Jona! Die Königin des Südens wird im Gericht auftreten gegen dieses Geschlecht und wird es verurteilen, denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören; und siehe, hier ist einer, der größer ist als Salomo [Jesus - der Sohn Gottes] (Matthäus 12, 41-42).

Siehe: „Auferstehung der Toten und das Gericht“

Ein Leben in Christus bedeutet auch, mit ihm eins zu werden. Was man nach 2000 Jahren christlicher Geschichte klar erkennen kann, ist, dass ein Christentum von der Prägung unserer Zeit einer Überprüfung durch das Wort Gottes nicht standhält. Ein Christentum mit Theologen, die das biblische Fundament des Gottesglaubens verlassen und Sünde nicht mehr als Gesetzlosigkeit ansehen und sogar das Sühneopfer Christi nicht mehr als relevant betrachten, ist tot. Was wir in unserer Zeit durch eine bibelkritische Theologie wahrnehmen, ist eine antichristliche Leugnung von Jesus Christus als Sohn Gottes mit einer nur äußeren Erscheinung von Religiosität. Die Welt wird immer gottloser und gewalttätiger in ihrem Handeln. Der Mensch hat sich nach seinem eigenen Willen eingerichtet und ist in seinem Leben orientierungslos geworden. Außerbiblischen Gedankenspielen nachzuhängen und unsere Weisheit über die Weisheit und Wahrheit Gottes zu erheben, zeugt von Hochmut. Was wir klar erkennen sollten, ist, dass wir in einer Welt der Verführung leben. Das traditionelle Christentum ist nicht in der Lage, einen Glauben widerzuspiegeln, der auf der ursprünglichen biblischen Wahrheit der Nachfolge Christi gründet.

Im weltlichen Christentum werden heute Dinge propagiert, die mit der biblischen Wahrheit nichts zu tun haben. Paulus sagte Timotheus, wie auch uns, dass wir in unserem Leben in einem Kampf stehen und dass wir nur, wenn wir mit dem Geist Christi gewappnet sind, die Widerstände, die sich gegen die offenbarte Wahrheit erheben, überwinden können. Und so lesen wir: „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, zu dem du auch berufen bist…“ (1. Timotheus 6, 12). Es gibt nur einen Weg und eine Wahrheit und ein Leben im Glauben, und dieses Leben besteht in der Nachfolge Jesu Christi. Paulus fragt die Römergemeinde, ob sie nicht wüssten, dass sie der Sünde abgestorben und in Christus zu einem neuen Leben auferstanden seien: „Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir in Christus Jesus hinein getauft sind, in seinen Tod getauft sind? Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln. Denn wenn wir mit ihm einsgemacht und ihm gleich geworden sind in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein; wir wissen ja dieses, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Wirksamkeit gesetzt sei, sodass wir der Sünde nicht mehr dienen; denn wer gestorben ist, der ist von der Sünde freigesprochen“ (Römer 6, 3-7). Wenn wir mit Christus gekreuzigt und auferstanden sind, tragen wir die Frucht des Geistes in uns, und die Gesinnung Christi leitet uns in aller Wahrheit. „Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! Das alles aber [kommt] von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat; weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte“ (2. Korinther 5, 17-19). Wenn unser alter Mensch mit Christus gestorben ist, so werden wir auch mit in seine Auferstehung einbezogen als ein neuer Mensch, und zwar schon jetzt in diesem Leben. Wenn wir ein Nachfolger Christi sind und mit ihm gestorben und auferstanden sind, dann sind wir auch geheiligt und gerecht gesprochen nach der Heiligen Schrift. Und so heißt es: „Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist aus Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der aus ihm geboren ist.“ „Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat“ (1. Johannes 5, 1. 4).

Siehe: „Mit Christus gekreuzigt und auferstanden“

Trübsal und Christenverfolgung hat es seit dem Anfang der Christenheit gegeben. Verfolgungen werden noch verstärkt in unserer Zeit zum Vorschein kommen. Wie geht die Nachfolgerschaft Christi in der endzeitlichen Entwicklung mit den Verfolgungen um? Eine Nachfolgerschaft Christi wird unter der Verfolgung mit allen Menschen in Frieden leben können. Jesu Lehre ist die Liebe zu allen Menschen: „Liebt eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen; segnet, die euch fluchen, und betet für die, welche euch beleidigen!“ (Lukas 6, 27-28). Paulus sagt: „Und alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden Verfolgung erleiden. Böse Menschen aber und Betrüger werden es immer schlimmer treiben, indem sie verführen und sich verführen lassen(2. Timotheus 3, 12-13).Es sollte klar zu erkennen sein, dass man nur in der Wahrheit bestehen kann, wenn man sich am Wort Gottes orientiert und auch unter Widerspruch und Verfolgung am Glauben festhält und danach handelt. Der Glaubensweg ist ein Weg, der durch einen fundierten Glauben Zeugnis von Gott dem Schöpfer und seiner Liebe zu allen Menschen gibt. Es gibt nur ein Glaubensfundament – Jesus Christus, der Gottes Sohn. Diejenigen, die an das geoffenbarte Wort und die Wahrheit Gottes glauben und daran festhalten, werden unter Verfolgung zu leiden haben. Es gibt auch in unserer Zeit eine christliche Minderheit, die beträchtlichen Verfolgungen und Bedrängnissen in der Nachfolge Christi ausgesetzt ist.

Eine Nachfolgerschaft Christi muss sich über die endzeitlichen Entwicklungen im Klaren sein und mit Verfolgung rechnen. Es wird den Christen in der letzten Zeit nicht anders gehen als den ersten Christen, die Trübsal und Verfolgung auf sich nehmen mussten. „Und alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden Verfolgung erleiden“ (2. Timotheus 3, 12). Die Verfolgungen, von denen in der Schrift die Rede ist, werden aus den ökumenischen multireligiösen Quellen gespeist, aus einer Einheitskirche, die, durch Toleranz und Akzeptanz zu einer Einheit verschmolzen, zu dem prophezeiten politisch-religiösen Tier der Endzeit wird. „Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind jetzt viele Antichristen aufgetreten; daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist“ (1. Johannes 2, 18). Vor dem Kommen Christi wird es eine große Trübsalszeit für die ganze Welt geben. „Denn dann wird eine große Drangsal sein, wie von Anfang der Welt an bis jetzt keine gewesen ist und auch keine mehr kommen wird“ (Matthäus 24, 21). Die endzeitliche Hure Babylon die Große, die in der Offenbarung genannt wird, kann man jetzt schon klar erkennen. Das Böse in der Welt, das wir wahrnehmen, ist subtile Verführung in allen Variationen. „Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, wo die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen“ (Offenbarung 17, 15).

Trübsal und Verfolgung sind in der Endzeit eine Folge einer totalen Verführung durch den kommenden falschen Propheten und den Antichristen. Wenn wir die Trübsalszeit behandeln, dürfen wir nicht außer Acht lassen, dass dies die ganze Welt betreffen wird, denn von Anfang der Zeit hat es noch keine solche Trübsalszeit gegeben und wie sie auch nie wieder kommen wird. Ja, es wird auch die Juden wieder treffen, und so schildert Jesus, auf welches Ereignis der Endzeit sie – und auch wir als Nachfolger Christi – achten sollten. Wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung, von dem durch den Propheten Daniel geredet wurde, an der heiligen Stätte stehen seht (wer es liest, der achte darauf!),dann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist…(Matthäus 24, 15-16). Kommentar Walvoord: „In der Mitte der sieben Jahre, die Christi zweitem Kommen vorausgehen, wird Israel in große Bedrängnis (Trübsal) geraten. Der Antichrist, der zu dieser Zeit die Welt beherrscht und mit Israel ein Schutzbündnis abgeschlossen hat, wird seinen Vertrag brechen (Daniel 9, 27). Er wird die Juden schweren Verfolgungen aussetzen (Daniel 7, 25) und sich selber im Tempel in Jerusalem einen Altar errichten. Viele Juden werden dabei getötet werden.“ Ende des Kommentars. Es wird aber nicht allein die Juden betreffen, sondern alle, die nicht das Malzeichen des Tieres, des Antichristen, angenommen haben. Die biblische Wahrheit ist, dass ein Nachfolger Christi durch mancherlei Trübsal in das Reich Gottes eingehen muss (Apostelgeschichte 14, 22). Dies musste Paulus oft am eigenen Leib erfahren. Die Christen, an die Paulus in der damaligen Zeit schrieb, litten unter schwerer Verfolgung. Paulus sandte ihnen seine Unterstützung durch andere Diener Gottes, die er beauftragte, sie zu ermutigen. „… damit niemand wankend werde in diesen Bedrängnissen; denn ihr wisst selbst, dass wir dazu bestimmt sind. Als wir nämlich bei euch waren, sagten wir euch voraus, dass wir Bedrängnisse erleiden müssten, und so ist es auch gekommen, wie ihr wisst“ (1. Thessalonicher 3, 3-4).

Siehe: „Trübsal und Verfolgung in der Endzeit

Der christliche Glaube kann nur in Jesus Christus, Gottes Sohn gegründet sein und in einer Zeit der Verführung Bestand haben. Es gibt im Synkretismus der Ökumene die pfingstcharismatische Glaubensrichtung, die sich als einen Sonderweg mit ihren Sonderlehren ausweist. Der charismatische Einfluss ist durch die Unterstützung der Evangelischen Allianz in den evangelikalen Gemeinden sichtbar geworden: Es heißt, dass der ehemalige „Allianz-Generalsekretär Hartmut Steeb ferner wesentlich dazu beitrug, die charismatischen und pfingstkirchlichen Strömungen in die evangelikale Bewegung zu integrieren. Seine Leidenschaft hatte immer dem Ziel gegolten, dass die Einheit der Christen in Deutschland Gestalt annimmt“. Idea Spektrum 4. Oktober 2018. Es ist ein klarer Abfall vom biblischen Glauben und von der Wahrheit, wenn man in der charismatischen Bewegung die Geistwirkungen aus Gottes Geist resultierend bezeichnet. Was wir über die pfingstcharismatischen evangelikalen Lehren erfahren, ist eine subtile Verführung der Christenheit. Die Geistwirkungen, die man in jenen charismatischen Gemeinden erleben kann, sind in keiner Weise mit einem biblischen Verständnis in Einklang zu bringen. „Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich als Apostel des Christus verkleiden. Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts. Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit; aber ihr Ende wird ihren Werken entsprechend sein (2. Korinther 11, 13 15). Wir erleben durch die pfingstcharismatischen Lehren heute eine endzeitliche Verführung der besonderen Art. Es ist offensichtlich, dass die Pfingst-und Charismatische Bewegung das Pfingstereignis für sich zu instrumentalisieren versucht, um sich mit ihren widersprüchlichen „Gaben des Geistes“ zu profilieren. Es ist ganz klar, dass dies nichts mit dem Geist Gottes zu tun haben kann.

Wir leben heute in einem Scheinchristentum – in einem Antichristentum. Christi Nachfolger befinden sich in einem geistlichen Kampf in dieser Welt, und so werden wir durch die Schrift ermahnt: „Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels; denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen]. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt“ (Epheser 6, 11-13). Bevor man zu einer Bekehrung kommt, ist man Teil dieser Welt und lebt nach der Weise der Welt wie alle anderen auch und steht unter dem Einfluss der Finsternismächte, was einem vielleicht nicht bewusst sein mag. Aber Gott ruft Menschen in seiner Gnade aus dieser Welt heraus, sein Eigentum zu sein und im Licht der Wahrheit Gottes zu wandeln. „Denn ihr wart einst Finsternis; jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts! Die Frucht des Geistes besteht nämlich in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf, denn was heimlich von ihnen getan wird, ist schändlich auch nur zu sagen. Das alles aber wird offenbar, wenn es vom Licht aufgedeckt wird; denn alles, was offenbar wird, das ist Licht“ (Epheser 5, 8-13).

Die Frucht des Geistes besteht in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Der Einfluss von außerbiblischen Lehren der charismatischen Bewegung ist ein Sauerteig, der sich in fast allen evangelikalen Gemeinden weltweit ausgebreitet hat, eingeschlossen die Esoterik. Kann man die Lehren, die nicht auf der Grundlage der Heiligen Schrift beruhen, einfach unbeschadet übernehmen? Wenn wir Gott in der Wahrheit folgen wollen, können wir die Sonderlehren auch der pfingst-charismatischen Bewegung nicht übernehmen. „…was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit den Ungläubigen?“ (2. Korinther 6, 14-15). Die Schrift ermahnt uns, allezeit zu überprüfen, was die Wahrheit ist, und dies ist auch nur möglich durch den Geist Gottes. „Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn es sind viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen“ (1. Johannes 4, 1). Die Verführung in unserer Zeit nimmt immer schlimmere Züge an, auch durch die Charismatik. Nur durch den Geist Christi in der Heiligen Schrift können die Nachfolger Christi den irreführenden Lehren begegnen. Jesus sagt klar und deutlich, dass die Menschheit am Ende der Zeit verführt sein wird. „Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen (Markus 13, 22).

Siehe: „Der Kampf um das Fundament des Glaubens“

Die gesamte Schöpfung ist gegründet auf Ordnung. Auch der Mensch ist unter jene Ordnung gestellt, auch wenn er diese meistens nicht erkennt, und auch wenn er sie erkennt, so unterstellt er sich dieser Ordnung noch lange nicht. Der christliche Weg ist der einzige Weg, der den Menschen zu einem inneren wie auch einem äußeren Frieden zu führen vermag, wenn er sich von seinen sündigen Wegen durch Reue abwendet und Jesus Christus als den Erlöser annimmt. Denn nur durch Jesus Christus können wir frei werden von unseren Wegen der Sünde. Worauf vertraut unsere „christliche“ Gesellschaft? Vertraut sie wirklich auf Gott? Es wird heute eine neue Weltordnung angestrebt, die, losgelöst von der Ordnung Gottes, zu einer neuen Generation führen soll, wo eine normale Familienstruktur nicht mehr als maßgebend angesehen werden muss. Die Gottesordnung der Geschlechtlichkeit, die auf der Liebe in einer Ehebeziehung zwischen Mann und Frau basiert, wird in unserer Zeit einfach aufgehoben, indem man suggeriert, dass die Bibel über das Thema Homosexualität nichts Eindeutiges aussagt. Dies sehen wir besonders in der Sexuallehre der EKD, die auch die anderen ökumenisch orientierten Kirchen mittragen – ohne Rücksicht auf die von Gott geschaffene Familienordnung. Die EKD hat ein „Familienpapier“ herausgebracht, in dem alle Varianten der Sexualität als gleichwertig hingestellt werden. Dagegen das eindeutige Wort Gottes: …denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben… (Römer 1, 26-27). Gott nennt diese sexuellen Handlungen eine Schande. „…wie Sodom und Gomorra …wie diese die Unzucht bis zum Äußersten trieben … nun als warnendes Beispiel dastehen… (Judas 1, 7).

Wie wir klar gesehen haben, ist der Wille Gottes aufgrund der historisch-kritischen Lehre heute offensichtlich nicht mehr maßgeblich. Wir brauchen uns deshalb auch nicht zu wundern, wenn die Gottesordnung nicht mehr als notwendig erachtet wird. Gottes Schöpfungsordnung hat jedoch bis zum heutigen Tag ihre Gültigkeit nicht verloren. Die Bibel ist das Fundament des Glaubens. Jesus Christus kam in die Welt, um sich für die Sünden der Menschheit als ein einmaliges Opfer hinzugeben. Nach diesem gibt es kein weiteres Opfer mehr, denn Jesus Christus nahm unser aller Sünden ein für alle Mal auf sich. Er vergoss am Kreuz sein Blut für jeden einzelnen Menschen. Er bezahlte den hohen Preis für die Sünde, den Tod. „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn“ (Römer 6, 23). Der Weg, der durch das Wort Gottes vorgeschrieben ist, ist klar und deutlich in seiner Aussage für unsere Zeit. „Irrt euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder, weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben“ (1. Korinther 6, 9-10). Und so kann Paulus sagen: „Und solche sind etliche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und in dem Geist unseres Gottes!“ (1. Korinther 6, 11). Es gibt Hoffnung für jeden, der umkehrt, weil Jesus Christus für die Sünden gestorben ist, er hat alles auf sich genommen. Gott ruft den Menschen zur Buße, zur Umkehr von seinen verkehrten Wegen.

Wir sollten erkennen, dass in der Zeit des Endes auch ein Strafgericht noch über die Menschheit kommen muss. Weshalb wurde Sodom durch Gottes Zorn vernichtet? Wie kann man annehmen, dass unsere Welt mit ihrem sündigen Treiben einfach immer so weiter existieren wird? Paulus sagt: „Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so dass sie keine Entschuldigung haben. Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht. Darum hat sie Gott auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen, zur Unreinheit, sodass sie ihre Leiber untereinander entehren, sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen!(Römer 1, 18-25). Die Menschheit geht auch weiter ihre eigenen von Gott getrennten Wege.

Siehe: „Gottes Ordnung und der Genderwahn“

Gottes Wort lehrt uns, unseren Nächsten zu lieben. Wir können nur eine christliche Liebe zum Ausdruck bringen, wenn wir wirklich in der Nachfolge Christi unser Leben gestalten. Ein bekehrter Sinn ist auf Gottes Wege ausgerichtet und sucht Gottes Willen zu tun, dessen oberstes Gebot die Liebe zu Gott und den Menschen ist. Wir haben jedoch immer noch mit unserem fleischlichen Sinn zu tun, der uns zu falschen Handlungen bewegen kann. Lieblosigkeit und Ungerechtigkeit sind oft die Ursachen für Zertrennung nicht nur in den Familien, sondern auch in unserer Gesellschaft, wo es auch in vielen Bereichen Unterdrückung und Verleumdung und manches törichte Geschwätz gibt. Durch die Menschheitsgeschichte hindurch dienten Worte entweder zum Guten oder zum Bösen. Was in unserem Herzen ist, wird unsere Zunge preisgeben. Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor, und der böse Mensch bringt aus dem bösen Schatz seines Herzens das Böse hervor; denn wovon das Herz voll ist, davon redet sein Mund“ (Lukas 6, 45). Jesu Christi Lehre beinhaltet die Liebe zu allen Menschen.

Der Egoismus scheint heute der Maßstab einer säkularisierten Gesellschaft zu sein. Was wir in unserer Zeit besonders bräuchten, ist eine enge Anbindung an die Lehren Jesu Christi. Unser Leben hat nur einen Sinn, wenn wir in der Nachfolge Christi die Lehren der Bibel ernst nehmen und danach handeln. Gottes Wort lehrt uns, unseren Nächsten zu lieben. Wir sehen heute leider immer mehr eine Säkularisierung der Gesellschaft mit einer Abnahme der christlichen Werte. Jesus sagte über unsere Zeit des Endes: „Und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe in vielen erkalten“ (Matthäus 24, 12). Die Liebe ist das einzige Bindeglied, das eine bessere Welt zustandebringen würde. Was im Wort Gottes jedoch klar über unsere Endzeit-Gesellschaft mannigfaltig zum Ausdruck kommt, ist die allgegenwärtige egozentrische menschliche Natur. Das Internet ist immer öfter zu einem Podium von Lieblosigkeit, Gefühlskälte und Anfeindungen geworden. Das Wort Gottes zeigt uns klar auf, wie es am Ende der Tage in unserer Weltgemeinschaft zugehen wird. Wir leben in den letzten Tagen, und Paulus sagt uns über unsere Gesellschaft folgendes: „Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie…“ (2. Timotheus 3, 1-5).

Was wir heute dringend benötigen, ist ein Neuanfang in der Nachfolge Jesu Christi. Jesus Christus sagt von sich: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“ (Johannes 14, 6). Ein fester Glaubensstand nach dem Wort Gottes wird nur möglich sein, wenn man anfängt, das Wort Gottes bewusst als Fundament anzunehmen, das uns eine klare Richtung für unser Leben gibt. Die Liebe ist das Fundament des christlichen Glaubens. „Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach dem Schriftwort: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!», so handelt ihr recht…“ (Jakobus 2, 8). Nur durch Christi Geist können wir in der Wahrheit und Erkenntnis wachsen, um ein Gott wohlgefälliges Leben zu führen, das sich durch Liebe äußert. Die Gesinnung Christi äußert sich durch die Liebe zu allen Menschen. Jesus sagte seinen Jüngern: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt“ (Johannes 13, 34). In Jesus Christus gibt es keine Unterschiede durch Rasse und Geschlecht – denn die Liebe gilt allen Menschen. „Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm“ (1. Johannes 4, 16). Die Liebe ist das Band, das uns in der Nachfolge Christi mit allen Menschen verbindet. „Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses; so ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes“ (Römer 13, 10).

Durch die Sünde Adams kam der Tod zu allen Menschen. Die Lehre Christi ist eindeutig Liebe. Er ist für alle Gottlosen gestorben. „Also: Wie nun durch die Übertretung des einen [Adam] die Verurteilung für alle Menschen kam, so kommt auch durch die Gerechtigkeit des Einen [Christus] für alle Menschen die Rechtfertigung, die Leben gibt. Denn gleichwie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten gemacht“ (Römer 5, 18-19). Es fällt uns vielleicht schwer zu verstehen, wie Jesus sagen konnte: vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Es ist undenkbar, dass Milliarden von Menschen verloren gehen sollen, nur weil sie den Namen Jesus Christus noch nie gehört haben. Alle geistliche Erkenntnis, die wir haben mögen, ist nichts im Vergleich zu der Liebe, die uns durch Christi Geist zuteil geworden ist (1. Korinther 13, 2). Siehe: „Auferstehung der Toten und das Gericht“. Die Welt braucht Vorbilder von Christen, die bereit sind, auch das schlimmste Unrecht zu ertragen und zu vergeben, wie es uns Jesus Christus vorlebte. Jesus sagte seinen Jüngern, wie sie ihm nachfolgen sollten. Dies gilt für uns heute genauso, wenn wir Nachfolger Christi sein wollen. Er sagte: „Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen!“ (Matthäus 11, 29). Ein bekehrter Mensch, der zum Glauben an Jesus Christus gelangt ist, ist zu einem anderen Menschen geworden – seine Gesinnung hat sich völlig verändert. „Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!“ (2. Korinther 5, 17). Die Liebe ist das Fundament eines unverwechselbaren christlichen Glaubens, der uns durch alle Lebenslagen hindurch zu führen vermag.

Siehe: „Liebe deinen Nächsten…“

Die Liebe Gottes ist uns mit Jesus Christus erschienen, der sein Leben für uns hingab, damit wir durch ihn das ewige Leben erlangen sollen. Er hat uns geliebt, als wir noch gottlos lebten, und hat uns versöhnt und den Zugang zu Gott, unserem Vater, eröffnet, zu seiner himmlischen Gnade. Jesus wurde von den Menschen seiner Zeit nicht als Erlöser und Messias erkannt. Die Menschheit erkennt und anerkennt ihn generell auch heute nicht als den Erlöser der Menschheit. Auch in unserer Zeit können einige Theologen offensichtlich die Tatsache nicht akzeptieren, dass Jesus für die Sünden der Menschen gestorben und auferstanden ist. Die bibelkritische Theologie hat lediglich Fragestellungen bereit, jedoch keine Antworten. Die einzige Antwort zur Vergebung unserer Sünden ist der Herr Jesus Christus, Gottes Sohn. Und so heißt es: „…Denn es ist kein Unterschied; denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, sodass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist. Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, [das wirksam wird] durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren, als Gott Zurückhaltung übte, um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glaubens an Jesus ist“ (Römer 3, 22-26). Wir sehen hier klar in der Aussage von Paulus, dass Gott geduldig war hinsichtlich der Sünden der vergangenen Zeiten und sie unter die Gnade stellte in Jesus Christus, Gottes Sohn. Vergebung ist der Weg der Liebe die allen Menschen gelten soll. Echte und dauerhafte Vergebung ist nur durch den Geist Gottes möglich. Denn wie uns von Gott Vergebung zuteil geworden ist in Jesus Christus und wir durch ihn eine neue Kreatur sind – sofern wir zu Christus bekehrt worden sind –, so sollten wir auch in Liebe und Versöhnung mit allen Menschen leben.

Die Menschheit lebt generell in Unversöhnlichkeit nebeneinander her. Auch wenn es Versuche der Versöhnung geben mag, so sind die Ergebnisse doch recht mager. Was wir heute jedoch in der Verkündigung erfahren, ist etwas ganz anderes als das, was Jesus seinen Aposteln als Gottes Wort verkündet hat. Die zwischenmenschliche Beziehung ist oftmals gestört durch Unversöhnlichkeiten. „Denn diejenigen, die gemäß [der Wesensart] des Fleisches sind, trachten nach dem, was dem Fleisch entspricht; diejenigen aber, die gemäß [der Wesensart] des Geistes sind, [trachten] nach dem, was dem Geist entspricht. Denn das Trachten des Fleisches ist Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden, weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist; denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht, und kann es auch nicht; und die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen. Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt; wer aber den Geist des Christus nicht hat, der ist nicht sein“ (Römer 8, 5-9). Paulus fragt: „Wo ist der Weise, wo der Schriftgelehrte, wo der Wortgewaltige dieser Weltzeit? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht?“ (1. Korinther 1, 20). Die Bibel bringt es klar zum Ausdruck, dass der Mensch von Anfang an unter dem Einfluss einer Weltverführung lebt. Verführungen haben schon längst weltweiten Einfluss auf das Denken der ökumenischen Christenheit genommen und haben sich wie ein Krebsgeschwür weltweit ausgebreitet. Die Schrift fordert uns auf, darüber nachzusinnen, was uns an Wahrheit in der Heiligen Schrift offenbart ist und worauf wir in unserer endzeitlichen Situation gebetsvoll besonders achten sollten, um uns von allen falschen Lehren mit Christi Hilfe freizumachen. Wenn wir Nachfolger Christi sind, sollten wir klar erkennen, dass wir in Jesus Christus geheiligt sind und aus dieser Welt zu Gottes herrlicher Wahrheit berufen sind.

Einige sind in dieser Zeit berufen und erkennen die Wahrheit und andere erkennen die Wahrheit nicht. Gott belässt manche in ihrer Verstocktheit und in ihren Sünden. Dass Gott sie in ihrer Verstocktheit belässt, bedeutet jedoch nicht, dass sie nicht eine Eigenverantwortlichkeit für ihr Handeln haben. Gott wird seine Allmacht auch an denen kundtun, die jetzt der Wahrheit nicht gehorchen, die in Ungerechtigkeit und Verstocktheit leben und gegenüber Gottes Wort verschlossen sind. Gottes Allmacht wird verkündigt in jenen, die Gott lieben und sein Gebot der Liebe halten und seinen Namen verherrlichen. Die Lehre Jesu hob das Gesetz in seiner neuen Form hervor: >>Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken<<. Das ist das erste und größte Gebot. Das zweite ist ihm vergleichbar: >>Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst<<. An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten (Matthäus 22, 37-40). Es ist allein die Wahl der Gnade Gottes, dass es Berufene und Auserwählte gibt. Gott hat seinen Plan mit jedem einzelnen Menschen auf dieser Erde. Und es ist Gottes Wille, dass keiner verloren geht. Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe (2. Petrus 3, 9). Jesu Gebet für seine Nachfolger war: „Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin. Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit“ (Johannes 17,16- 17).

Siehe: „Vergebung – ein Weg der Liebe“

Anhang

Die Zeit ist gekommen, sich an der biblischen Wahrheit neu zu orientieren. Die Bibel ist schon in vielfältiger Weise interpretiert worden. Jede Glaubensrichtung scheint etwas anderes aus der Bibel herauszulesen. Jesus sagte: „…wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?“ Wir leben in einer Zeit, wo der Glaube an das Wort Gottes am Schwinden ist. Was wir klar erkennen sollten, ist, dass es keinen anderen Weg zum Schöpfer-Gott gibt als durch das vergossene Blut Jesu Christi. Er gab sich als Opfer für die Sünden der gesamten Menschheit hin. Es sollte für unsere Zeit der Beliebigkeit eine Mahnung sein, sich nicht von dem von der Bibel vorgeschriebenen Weg der Offenbarung Gottes abbringen zu lassen, denn nur in Jesus Christus als Erlöser der Menschheit haben wir eine unübertreffliche Zukunft. Es ist Zeit, sich Klarheit zu verschaffen hinsichtlich der biblischen Wahrheit. Wer ein Nachfolger Christi ist, der sollte sich von den Verirrungen der Welt verabschieden und aus diesem Sodom herauskommen. „Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet …“ (Offenbarung 18, 4). Die Bibel ist das Fundament des Glaubens vom Anfang bis zum Ende und eine Offenbarung Jesu Christi. Er sagt von sich: „Und siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden so zu vergelten, wie sein Werk sein wird. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte“ (Offenbarung 22, 12-13).

Lieber Leser, die Bibel ist das Fundament des Glaubens. Die Worte Gottes sind unverfälscht erhalten worden – jede Abweichung von der Wahrheit sollte abgelehnt werden. Alle Schriftstellen sind aus der Schlachter-Übersetzung 2000 entnommen.

 

   
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