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Von Siegfried Albert Pietralla

Was ist das dramatischste Ereignis in der Weltgeschichte, das bis zum heutigen Tag nachwirkt? Für Christen kann es nur das weltbewegende Ereignis der Auferstehung Jesu Christi sein. Die Auferstehung Christi ist eine lebendige Hoffnung für alle, die an das offenbarte Wort Gottes glauben. Denn nach der Bibel werden die Heiligen, die im Glauben an Jesus Christus verstorben sind, bei der Wiederkunft Christi zum ewigen Leben auferstehen. Der Sühnetod Christi, seine Wiederkunft und die Auferstehung der Heiligen sowie die Errichtung seines Reiches – ist Bestandteil „des Evangeliums vom Reich Gottes“ (Apostelgeschichte 1,3). Das Wort Gottes offenbart klar und eindeutig die Auferstehung der Toten. „Denn weil der Tod durch einen Menschen kam, so kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen; denn gleichwie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in seiner Ordnung: Als Erstling Christus; danach die, welche Christus angehören, bei seiner Wiederkunft…(1. Korinther 15, 21-23).

Wenn Jesus Christus nur für dieses Leben etwas bedeutet, ohne ihn als Erlöser der Menschheit anzuerkennen, ist alles nichtig, und man lebt ohne Hoffnung auf ein Leben nach dem Tode. Durch die Auferstehung haben wir jedoch eine lebendige Hoffnung auf eine ewige Gemeinschaft mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Paulus fragt: Wenn aber Christus verkündigt wird, dass er aus den Toten auferstanden ist, wieso sagen denn etliche unter euch, es gebe keine Auferstehung der Toten? Wenn es wirklich keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferstanden! Wenn aber Christus nicht auferstanden ist, so ist unsere Verkündigung vergeblich, und vergeblich auch euer Glaube! ... Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; dann sind auch die in Christus Entschlafenen verloren. Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen, so sind wir die elendesten unter allen Menschen! Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt; er ist der Erstling der Entschlafenen geworden (1. Korinther 15, 12-14. 17-20).

Die Kreuzigung und Auferstehung ist der Kern der christlichen Botschaft und wurde von vielen Augenzeugen bestätigt, die in der Schrift Zeugnis davon geben. Paulus bezeugt: Denn ich habe euch zuallererst das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften, und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften, und dass er dem Kephas [Petrus] erschienen ist, danach den Zwölfen. Danach ist er mehr als 500 Brüdern auf einmal erschienen… (1. Korinther 15, 3-6).

Die Bibel, Gottes Wort, ist die einzige Quelle, die ein Leben nach dem Tod durch Auferstehung offenbart und zusichert, denn nur das Wort Gottes kann uns zuverlässig Auskunft darüber geben, was nach dem Ableben des Menschen kommen wird. Was nach der vergänglichen Existenz des Menschen kommt, ist jedoch den Philosophen und Weisen der Welt bis zum heutigen Tag verborgen geblieben. Auch den Theologen fehlt offensichtlich heute die Erkenntnis, ob und wann es ein Leben nach dem Tod geben wird. Man hört immer wieder auf Beerdigungen, dass der Verstorbene im Himmel sei – dies ist von der Heiligen Schrift her nicht zu begründen. Jesus sagt unmissverständlich, dass kein Mensch in den Himmel gekommen ist: Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, dem Sohn des Menschen, der im Himmel ist (Johannes 3, 13). …der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann (1. Timotheus 6, 16). David … ist gestorben und begraben, und sein Grab ist bei uns bis auf diesen Tag … Denn David ist nicht gen Himmel gefahren… (Apostelgeschichte 2, 29. 34). Nach der Bibel gibt es kein Weiterleben im Himmel. Aber der Geist des Menschen geht zu Gott zurück – der Leib zerfällt zu Staub. Denn der Staub muss wieder zur Erde kommen, wie er gewesen ist, und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat (Prediger 12, 7). Als Jesus starb, sagte er: Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist!“ (Lukas 23, 46). Stephanus, der erste Märtyrer der Christen, sagte, als er starb: „Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! (Apostelgeschichte 7, 59).

Es ist ein klares Zeugnis der Bibel, dass der Mensch auferstehen wird. Als erstes werden diejenigen auferstehen, die in der Nachfolge Jesu Christi im Glauben gelebt haben – sie werden bei seiner Wiederkunft auferstehen. Die erste Auferstehung ist für alle die, die Gott, der Vater, berufen, auserwählt und geheiligt hat. Alle die, die von Adam an bis zum heutigen Tag gelebt haben und Gottes Wort und seine Wahrheit nicht kennengelernt oder nicht angenommen haben, werden zum Gericht auferstehen (Offenbarung 20,12). Sie werden zum physischen Leben auferstehen und nach ihren Werken gerichtet werden. Diese Menschen sind in ihren Sünden gestorben, ohne die Erlösung in Jesus Christus empfangen zu haben. Denn Gott wird jedes Werk vor ein Gericht bringen, samt allem Verborgenen, es sei gut oder böse (Prediger 12, 14).

Es ist klar ersichtlich aus der Heiligen Schrift, dass es unterschiedliche Urteile im Gericht geben wird. Das Gericht Gottes ist gerecht, alle Menschen in der zweiten Auferstehung werden einen fairen Prozess bekommen entsprechend ihren Werken. Dass es ein Strafgericht für das Böse geben wird, ist ebenfalls klar in der Bibel offenbart: Denn das Gericht wird unbarmherzig ergehen über den, der keine Barmherzigkeit geübt hat; die Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht (Jakobus 2, 13). Jesus zeigt in den folgenden Beispielen, wie das Gericht über die Menschen in der zweiten Auferstehung ergehen wird. Er verglich die Werke Kapernaums mit Sodom: Denn wenn in Sodom die Wundertaten geschehen wären, die bei dir [Kapernaum] geschehen sind [wo sie das Evangelium Christi hörten], es würde noch heutzutage stehen. Doch ich sage euch: Es wird dem Land Sodom erträglicher gehen am Tag des Gerichts als dir! (Matthäus 11, 23-24).

Wir haben hier eine klare Unterscheidung zwischen denen, die auf die Botschaft Gottes reagierten und in der ersten Auferstehung sind, und denen, die Gott nicht erkannten oder sein Wort verwarfen. Ich sage euch aber, dass die Menschen am Tag des Gerichts Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben. Denn nach deinen Worten wirst du gerechtfertigt, und nach deinen Worten wirst du verurteilt werden! (Matthäus 12, 36-37). Die Männer von Ninive werden im Gericht auftreten gegen dieses Geschlecht und werden es verurteilen, denn sie taten Buße auf die Verkündigung des Jona hin; und siehe, hier ist einer, der größer ist als Jona [Jesus, der Sohn Gottes]! Die Königin des Südens wird im Gericht auftreten gegen dieses Geschlecht und wird es verurteilen, denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören; und siehe, hier ist einer, der größer ist als Salomo!(Matthäus 12, 41-42). Siehe: „Jesus - der Sohn Gottes“

Auch Petrus spricht über das Gericht und ermahnt die Nachfolger Christi, einen guten Wandel unter den Heiden zu führen, damit die Heiden Gott preisen – in der Auferstehung –, wenn sie sich der Liebe Christi bewusst werden, die auch ihnen, den Heiden, durch die Gläubigen zum Ausdruck gebracht wurde – auch wenn sie sie verleumdet und verfolgt hatten. … und führt einen guten Wandel unter den Heiden, damit sie da, wo sie euch als Übeltäter verleumden, doch aufgrund der guten Werke, die sie gesehen haben, Gott preisen am Tag der Untersuchung [des Gerichts](1. Petrus 2, 12). Auch im Alten Testament sehen wir, dass Gott jeden nach seinen Werken richten wird und denen vergibt, die von ihren bösen Werken ablassen. Hesekiel schreibt über die Gnade Gottes: „Wenn aber der Gottlose umkehrt von allen seinen Sünden, die er begangen hat, und alle meine Satzungen bewahrt und Recht und Gerechtigkeit übt, so soll er gewiss Leben; er soll nicht sterben. „Wenn aber der Gottlose umkehrt von allen seinen Sünden, die er begangen hat, und alle meine Satzungen bewahrt und Recht und Gerechtigkeit übt, so soll er gewiss leben; er soll nicht sterben. An alle seine Übertretungen, die er [der Mensch] begangen hat, soll nicht mehr gedacht werden; er soll leben um seiner Gerechtigkeit willen, die er getan hat! Oder habe ich etwa Gefallen am Tod des Gottlosen, spricht Gott, der Herr… Darum will ich jeden von euch nach seinen Wegen richten… (Hesekiel 18, 21-23.30).

Auch das Volk Gottes des Alten Testaments wird im Gericht Gottes Erbarmen erfahren. Sie sind nicht verloren, genauso wenig wie die Heidenvölker, die den wahren Gott und Vater Jesu Christi nie kennengelernt haben. Die Bibel ist eindeutig, dass es Sündenvergebung in der Auferstehung zum Gericht möglich ist. Im traditionellen Christentum lehrt man, dass heute der einzige Tag des Heils ist und dass die Verstorbenen, die sich nicht zu Jesus Christus bekehrt haben, für alle Ewigkeit verdammt (verloren) sind. Diese Kirchenlehre lässt keine Gnade für die Ungläubigen erkennen, die in ihrem Unglauben gestorben sind. Das entspricht nicht der biblischen Wahrheit! Jesus Christus sagt: Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden. Und wer ein Wort redet gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber gegen den Heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, weder in dieser Weltzeit noch in der zukünftigen (Matthäus 12, 31-32). Gott macht eindeutig klar, was sein Wille für jeden Menschen ist: …So wahr ich lebe, spricht Gott, der Herr: Ich habe kein Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern daran, dass der Gottlose umkehre von seinem Weg und lebe! (Hesekiel 33, 11).

Jesus sagt klar und deutlich: So ist es auch nicht der Wille eures Vaters im Himmel, dass eines dieser Kleinen verlorengeht (Matthäus 18, 14). Gott hat jedem Menschen ein Gewissen gegeben, das ihn entweder verklagt oder entschuldigt. Dieses Gewissen wird auch in der Auferstehung zum Gericht als Erkenntnis über das gesamte vergangene Leben vorhanden sein. Paulus führt aus: Wenn nämlich Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz verlangt, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz, da sie ja beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihre Herzen geschrieben ist, was auch ihr Gewissen bezeugt, dazu ihre Überlegungen, die sich untereinander verklagen oder auch entschuldigen – an dem Tag [des Gerichts], da Gott das Verborgene der Menschen durch

Jesus Christus richten wird nach meinem Evangelium (Römer 2, 14-16).

Tatsache ist, dass kein Mensch durch seine eigenen Bemühungen und durch seine Frömmigkeit die eigene Bekehrung und Errettung bewirken kann. Es war das blutige Opfer Jesu Christi am Kreuz absolut dafür notwendig. Ohne eine Berufung und Erwählung kann niemand zum wahren Glauben kommen. Es ist Gott, der Vater, der den Menschen zur Nachfolge Christi vorherbestimmt. (Johannes 6, 44). Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden … Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen… (Römer 8, 29-30). Paulus macht es ganz deutlich, dass Gott den Menschen durch seine Gnade aus dieser Welt herausruft. Es ist Gott, der den Menschen zur Umkehr führt, beruft und erwählt. Jedoch muss die Berufung und Auserwählung festgemacht werden (2. Petrus 1, 3-10). Alle anderen sind in ihrer fleischlichen Gesinnung verstockt und verschlossen. Es gäbe für die Gottlosen keine Hoffnung, da sie, vom Glauben ausgeschlossen, Gott nicht kennen. Denn Gott hat alle miteinander in den Unglauben verschlossen, damit er sich über alle erbarme (Römer 11, 32).

Wir können sehen, dass der Mensch in seinem eigenen Streben und Handeln blind ist. Erst wenn Gott diese Blindheit entfernt, wird er erstmals richtig geistlich sehen können. Aus diesem Verschlossensein kann man sich nicht selbst befreien. Die Befreiung geschieht nur durch die Gnade Gottes zu einer von Gott bestimmten Zeit, woraufhin der Mensch Gottes Wahrheit erkennen kann, die ihn zu einem Wandel in seinem Denken führt, zur Bekehrung. Die Wahrheit ist in ihrer ganzen Tiefe nur durch den Geist Gottes ergründbar. Kein Theologe vermag einfach nur durch seine Ausbildung die Wahrheit Gottes zu erkennen: …zu begreifen, was die Breite, die Länge, die Tiefe und die Höhe sei, und die Liebe des Christus zu erkennen, die doch alle Erkenntnis übersteigt, damit ihr erfüllt werdet bis zur ganzen Fülle Gottes (Epheser 3, 18-19).

Gottes Plan beinhaltet klar eine Berufung und Erwählung. … wie er [Gott, der Vater] uns in ihm [Jesus] auserwählt hat vor Grundlegung der Welt [nach seinem Erlösungsplan], damit wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe. Er hat uns vorherbestimmt zur Sohnschaft für sich selbst durch Jesus Christus, nach dem Wohlgefallen seines Willens … (Epheser 1, 4-6). Durch seine Barmherzigkeit und Liebe hat Gott Menschen auserwählt und aus dieser Welt herausgerufen (1. Petrus 1, 3-5). Es ist keiner jemals zum lebendigen Glauben an Jesus Christus aufgrund seiner Eigeninitiative gelangt (Epheser 2, 8), denn es ist Gott, der den Menschen durch seinen Geist erst dazu befähigt. …es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt“ (Römer 3, 11). Jesus sagt: Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast; sie waren dein, und du hast sie mir gegeben… (Johannes 17, 6). Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt (Johannes 15, 16).

Das Evangelium Christi der Erlösung durch sein Opfer am Kreuz soll nach Gottes Willen allen Völkern verkündet werden. Denn mit einem einzigen Opfer hat er die für immer vollendet, welche geheiligt werden (Hebräer 10, 14). Es ist Gottes Wille, Menschen durch seinen Geist zum Glauben zu berufen und zu erwählen. Wir sollten jedoch verstehen, wie es Jesus seinen Jüngern in einem Gleichnis zeigte, wie das verkündete Wort auf unterschiedliche Weise angenommen wird (Matthäus 13, 3-9). Es zeigt uns klar und deutlich, dass das Evangelium Gottes nicht immer auf fruchtbaren Boden fällt. (Kommentar Walvoord: In seiner Auslegung des Gleichnisses vom Sämann verglich Jesus daher die vier Ergebnisse bei der Aussaat mit vier Reaktionen auf das Wort von dem Reich). Die Beschreibung der unterschiedlichen Reaktionen auf die Botschaft beinhaltet jedoch noch kein Urteil. Die Handlungsweisen werden erst später im Gericht beurteilt werden. (Offenbarung 3, 19-21).

Die Saat, die auf fruchtbaren Boden fiel, sind diejenigen, die das Wort willig aufnahmen und danach handelten. Wer Jesus Christus als seinen Herrn und Heiland angenommen hat, wird an dem offenbarten Wort Gottes festhalten. „Ich erinnere euch aber, ihr Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr an dem Wort festhaltet …“ (1. Korinther 15, 1-2). Wer Jesus Christus als seinen Erlöser angenommen hat, wird die Frucht des Geistes Gottes hervorbringen (Johannes 15, 2-6). Wenn wir jedoch mutwillig gegen Gott sündigen, nachdem wir die Wahrheit erfahren und angenommen haben, bleibt für die Sünde kein Opfer mehr übrig (Hebräer 10, 23-27).

Wenn Gott nach Ansicht vieler ohne Erbarmen ist gegenüber denen, die er jetzt nicht beruft und erwählt (die angeblich „verdammt“ sind), dann hat man sich ein falsches Bild von Gott, dem Vater, und Jesus Christus, dem Erlöser, Retter und Richter der Menschheit gemacht. Gott hat den auserwählten Heiligen in Jesus Christus das ewige Leben offenbart, denn sie sollen in der Auferstehung seinem Sohn gleichgestaltet werden. … wir wissen aber, dass wir ihm gleichgestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird [bei Christi Wiederkunft]; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, gleichwie auch er rein ist (1. Johannes 3, 2-3).

Jesus Christus hat das vollkommene Opfer für unsere Sünden gebracht. Er hat sein Leben in den Tod gegeben, damit wir durch Ihn das ewige Leben haben. Der Sieg über den Tod geschieht allein durch ihn. An Jesu Christi Auferstehung hängt alles. Wenn Christus nicht auferstanden ist, haben wir als Christen keine Hoffnung. Wir haben aber eine lebendige Hoffnung, da wir in die Auferstehung Christi mit einbezogen sind. Wenn wir zu einer tiefen Bekehrung gekommen sind und den ganzen Willen Gottes in unserem Leben als oberste Priorität erachten und tun (Matthäus 7, 21; Jakobus 1, 22-25), sind wir nicht mehr dem Tode verfallen, sondern erwarten unsere Verwandlung bei der Wiederkunft Christi, und die entschlafenen Heiligen erwarten die Auferstehung. Die Heiligen werden in Christi Ebenbild verwandelt und mit ihm vereint werden, um dort zu sein, wo er sein wird, nämlich in seinem Reich auf Erden (Sacharja 14, 4-5). Siehe: Christi Wiederkunft und sein Reich“. Gott hat seine Ordnung festgelegt: Christus ist der Erstling der Auferstehung, danach die, die ihm angehören. Ein jeder aber in seiner Ordnung: Als Erstling Christus; danach die, welche Christus angehören…

(1. Korinther 15, 23). Nach seinem Willen hat er uns gezeugt durch das Wort der Wahrheit, damit wir gleichsam Erstlinge seiner Geschöpfe seien.

Der unbekehrte natürliche Mensch, der noch Teil dieser Welt ist, ist lebendig tot, denn er hat von sich aus keinen Anteil an dem einzig wahren Leben in Christus. Er kann sich wohl als Christ bezeichnen, es ändert jedoch nichts an seinem Zustand. Wenn er jedoch zur Bekehrung gekommen ist, wird sich alles für ihn geändert haben. Erst durch den Geist Christi kann man ein Leben in Christus führen, das auch die Liebe zum Nächsten mit einschließt. Gott hat den Nachfolger Christi durch seinen Geist zu einen neuen Menschen gezeugt (1. Korinther 4, 15; Jakobus 1, 18) – verwandelt durch die Erneuerung seines Sinnes (Römer 12, 2). Wenn wir die Berufung und Auserwählung festmachen (2. Petrus 1, 10; Matthäus 7, 21), werden wir – wenn Christus auf den Thron Seiner Herrlichkeit sitzen wird – in der Wiedergeburt mit ihm herrschen (Matthäus 19, 28; 1. Korinther 15, 51-52; Offenbarung 5, 10). Gott hat den Nachfolgern Christi durch seinen Geist die Wiedergeburt, das Leben aus Gott geschenkt. So heißt es: …Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! Das alles aber [kommt] von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat; weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte (2. Korinther 5, 17-19).

Jesus Christus ist auferstanden, und in ihm haben die Seinen ein neues Leben durch den heiligen Geist, der als Unterpfand für den Tag der Auferstehung geschenkt ist. So wie unser Herr auferstanden ist, werden auch die Heiligen in der Auferstehung zur Unsterblichkeit verwandelt werden. Jesus Christus hat den Tod besiegt und das ewige Leben für uns möglich gemacht. Denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muss Unsterblichkeit anziehen. Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: ,Der Tod ist verschlungen in Sieg! Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg`“ ? (1. Korinther 15, 53-55).

Christi vergossenes Blut am Kreuz ist für die Menschheit die einzige Hoffnung zur Tilgung der Schuld. Siehe: „Sühneopfer Christi und das Weltethos“ und „ Mit Christus gekreuzigt und auferstanden“. Nach der Schrift gibt es eine bessere Auferstehung, und die daran teilhaben, kommen nicht ins Gericht. Hebräer 11 ist ein Beispiel für die Hoffnung auf die Auferstehung der Toten. Hier ist die Rede von Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt und getötet wurden. [sie] ließen sich martern und nahmen die Befreiung nicht an, um eine bessere Auferstehung zu erlangen Und diese alle, obgleich sie durch den Glauben ein gutes Zeugnis empfingen, haben das Verheißene nicht erlangt, weil Gott für uns etwas Besseres vorgesehen hat, damit sie nicht ohne uns vollendet würden (Hebräer 11, 35. 39-40). Denn nicht Engeln hat er die zukünftige Welt, von der wir reden, unterstellt; sondern an einer Stelle bezeugt jemand ausdrücklich und spricht: ,Was ist der Mensch, dass du an ihn gedenkst, oder der Sohn des Menschen, dass du auf ihn achtest? Du hast ihn ein wenig niedriger sein lassen als die Engel; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und hast ihn gesetzt über die Werke deiner Hände; alles hast du seinen Füßen unterworfen.´ Indem er ihm aber alles unterworfen hat, hat er nichts übrig gelassen, das ihm nicht unterworfen wäre. Jetzt aber sehen wir noch nicht, dass ihm alles unterworfen ist; wir sehen aber Jesus, der ein wenig niedriger gewesen ist als die Engel wegen des Todesleidens, mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt; er sollte ja durch Gottes Gnade für alle den Tod schmecken (Hebräer 2, 5-9).

Die Auferstehung Christi wirkt bis in unsere Zeit. Sie erntet viel Widerspruch, doch ohne die Auferstehung Christi gäbe es keine Hoffnung auf ein Leben nach dem Tode. Gott allein kann dem Menschen einen tieferen Sinn für sein Leben geben, der weit über unsere Vergänglichkeit hinausgeht. Die Sünde ist die Ursache allen Leids, das wir in dieser Welt erleben, und letztlich ist auch der Tod die Folge von Sünde, und so sagt Paulus den Römern: Denn als ihr Sklaven der Sünde wart, da wart ihr frei gegenüber der Gerechtigkeit. Welche Frucht hattet ihr nun damals von den Dingen, deren ihr euch jetzt schämt? Ihr Ende ist ja der Tod! Jetzt aber, da ihr von der Sünde frei und Gott dienstbar geworden seid, habt ihr als eure Frucht die Heiligung, als Ende aber das ewige Leben. Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn (Römer 6, 20-23).

Derjenige, der in Jesus Christus ist, wird nicht im Tode bleiben – er wird auferstehen. Die Nachfolger Christi führen jetzt ein neues Leben und tun die Werke, die Gott zuvor bereitet hat (Epheser 2,10; Jakobus 4,17). Das alte Leben der toten Werke der Sünde ist vergangen, denn Jesus Christus hat die Seinen nach dem Willen des Vaters geheiligt – sie gehören ihm allein. Aufgrund dieses Willens sind wir geheiligt durch die Opferung des Leibes Jesu Christi, [und zwar] ein für alle Mal… Er aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, das für immer gilt, zur Rechten Gottes gesetzt… Denn mit einem einzigen Opfer hat er die für immer vollendet, welche geheiligt werden(Hebräer 10, 10. 12. 14). Das neue Leben ist vom Geist Gottes bestimmt. Wir sind aus dem Tode zum wahren Leben in Jesus Christus hindurchgedrungen, wenn wir denn in Christus zu einem veränderten Menschen geworden sind, der die Werke des Geistes Christi in sich trägt. Es sollte klar sein, dass, wie Jesus Christus auferstanden ist, auch seine Heiligen auferstehen werden, und zwar wenn er in seiner Herrlichkeit wiederkommt. Im heiligen Geist haben sie ein Unterpfand, eine Garantie (2. Korinther 5, 4-5), dass sie zum ewigen Leben auferstehen werden und nicht ins Gericht kommen, wie es bei den Ungläubigen geschehen wird.

Wer die Auferstehung der Heiligen leugnet, der leugnet die Grundwahrheit, die Jesus seinen Jüngern verkündet hat, und stellt sich gegen das Evangelium der Heiligen Schrift. Jesus Christus ist in der Auferstehung der erste. Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist … er, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem der Erste sei. Denn es gefiel [Gott], in ihm alle Fülle wohnen zu lassen und durch ihn alles mit sich selbst zu versöhnen, indem er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes (Kolosser 1, 15. 18-20).

Die Sünden, die Übertretungen des Gesetzes (1. Johannes 3,4), die jeder Mensch in seinem Leben getan hat, verlangen nach einer gerechten Strafe. Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn (Römer 6, 23). Jesus Christus hat diese Strafe für uns mit seinem Leben am Kreuz bezahlt und hat den Tod überwunden, der durch die Sünde der ersten Menschen in die Welt kam. Wie es eine Auferstehung der Heiligen zur Unsterblichkeit gibt, so gibt es auch eine physische Auferstehung für diejenigen, die nach ihren Werken gerichtet werden (Offenbarung 20, 12-13). In 1. Petrus 2, 12 wird das Richten Tag der Untersuchung genannt, an dem die Werke des Menschen offenbar werden.

Dass es Bestrafungen geben wird, steht außer Frage, jedoch erst nach der Beurteilung der Werke. Und so heißt es in 2. Petrus 2, 9-12. 14: … so weiß der Herr... die Ungerechten aber zur Bestrafung aufzubewahren für den Tag des Gerichts. Das gilt besonders für die, welche in unreiner Lust dem Fleisch nachlaufen und die Herrschergewalt verachten. Verwegen und frech, wie sie sind, fürchten sie sich nicht, Majestäten [Engelmächte] zu lästern, wo doch Engel, die an Stärke und Macht größer sind, kein lästerndes Urteil gegen sie bei dem Herrn vorbringen. Diese aber, wie unvernünftige Tiere von Natur zum Fang und Verderben geboren, lästern über das, was sie nicht verstehen … Dabei haben sie Augen voller Ehebruch; sie hören nie auf zu sündigen und locken die unbefestigten Seelen an sich; sie haben ein Herz, das geübt ist in Habsucht, und sind Kinder des Fluchs. Verflucht ist man auch, wenn man ein anderes Evangelium als das vom Reich Gottes verkündet (Galater 1, 6-9).

In Offenbarung 20, 4 wird bildhaft dargestellt, dass die auferstandenen Heiligen, die aus der Trübsal kommen, auch mit Christus regieren werden. Die Auferstehung zum Gericht wird zu einem Zeitpunkt kommen, wenn die tausend Jahre Regierungszeit Christi mit den Heiligen auf Erden vollendet sind (Offenbarung 20, 5. 11-13). Dann werden die Auferstandenen vor einen Thron stehen, vor einen Richter, der die Werke jedes einzelnen beurteilen und seinen Richterspruch fällt. Wer bewusst in der Sünde verharrt und sich weigert, dem Willen Gottes zu folgen, und nicht bereit ist, die Gnade Gottes durch Jesus Christus anzunehmen, wird sein Urteil durch den endgültigen Tod finden, der am Ende für die Unverbesserlichen vorgesehen ist. Und so heißt es über die Unverbesserlichen: Die jetzigen Himmel aber und die Erde werden durch dasselbe Wort [wie bei der Sintflut V. 6] aufgespart und für das Feuer bewahrt bis zum Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen (2. Petrus 3, 7).

Die Unverbesserlichen, Bösen, die sich bewusst weigern, sich Gottes Willen zu unterwerfen, werden im zweiten Tod durch Feuer ihr endgültiges Ende finden. Die Feiglinge und die Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner – ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod (Offenbarung 21, 8). Der Feuersee ist das endgültige Ende der physischen Existenz, wie Johannes es in einer Vision sah: Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod. Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen (Offenbarung 20, 14). … die Himmel [werden] sich in Glut auflösen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen … Wir erwarten aber nach seiner [Christi] Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt(2. Petrus 3, 12-13). Offenbarung 20, 12: Johannes sieht die Toten zur sterblichen Existenz auferstanden. Und ich sah die Toten, Kleine und Große, vor Gott stehen [auferstanden], und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand. Jeder Mensch stirbt aufgrund der Sünde, die durch Adam in die Welt kam. Johannes sagt über die, die in der ersten und besseren Auferstehung sind: Glückselig und heilig ist, wer Anteil hat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm regieren 1000 Jahre

(Offenbarung 20, 6).

Der Satan wird nach tausend Jahren aus seinem Gefängnis freigelassen. Und wenn die 1000 Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden [eine kurze Zeit: Offenbarung 20, 3], und er wird ausgehen, die Heidenvölker zu verführen… (Offenbarung 20, 7-8). In dieser relativ kurzen Zeit, die hier angegeben ist, werden sich Völker unter dem Einfluss Satans zusammenrotten, um die Heilige Stadt Jerusalem anzugreifen – dies geschieht kurz vor der Vernichtung der Erde. …und er [Satan] wird ausgehen, um die Heidenvölker [die zu einem physischen Leben auferstanden waren] zu verführen, die an den vier Enden der Erde leben … um sie zum Kampf zu versammeln, deren Zahl wie der Sand am Meer ist. Und sie zogen herauf auf die Fläche des Landes und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt [Jerusalem]. Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel und verzehrte sie (Offenbarung 20, 8-9). Wir sehen hier, dass die von Satan Verführten von ihrer Bosheit nicht lassen können und sich ihm anschließen werden, was dann ihr sicherer Tod ist. Wenn die Zeit vollendet ist, wird von dieser Erde und von dem gesamten Universum nichts übrig bleiben. Gott wird einen neuen Himmel und eine neue Erde erschaffen, in der es nur noch die Unvergänglichkeit und Gerechtigkeit gibt. Es wird weder Leid noch Schmerz noch Tod geben, und die Heiligen werden ewig in der Gegenwart Gottes leben.

Was uns in der Schrift gebracht wird, ist ein Evangelium der Hoffnung auf das Reich Gottes, das uns in allen Schwierigkeiten des Lebens helfen sollte, in der Erkenntnis, dass das wahre Leben noch kommen wird, wenn die Heiligen des Herrn mit Herrlichkeit überkleidet und seiner Auferstehung gleichgestaltet werden. Dies Geheimnis ist im Evangelium das Paulus offenbart, das er den Heiden predigte. „Dem aber, der euch zu festigen vermag laut meinem Evangelium und der Verkündigung von Jesus Christus, gemäß der Offenbarung des Geheimnisses, das von ewigen Zeiten her verschwiegen war, das jetzt aber offenbar gemacht worden ist und durch prophetische Schriften auf Befehl des ewigen Gottes bei allen Heiden bekannt gemacht worden ist zum Glaubensgehorsam – ihm, dem allein weisen Gott, sei die Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit! Amen(Römer 16, 25-27).

Durch Christi Opfer sind wir für Gott geheiligt. Wir sind Wiedergeborene, deren Hoffnung sich nicht auf die Gegenwart richtet, sondern auf das, was Gott, der Vater, von Anbeginn der Welt für die Seinen als Erben vorgesehen hat. „Wenn wir aber Kinder sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus; wenn wir wirklich mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden. Denn ich bin überzeugt, dass die Leiden der jetzt Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll“(Römer 8.17-18). „Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter, der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, sodass er gleichförmig wird seinem Leib der Herrlichkeit, vermöge der Kraft, durch die er sich selbst auch alles unterwerfen kann“ (Philipper 3, 20-21).

Die Hoffnung der Nachfolger Christi liegt in der Unvergänglichkeit, in der besseren Auferstehung und mit ihr in einen Übergang von 1000 Jahren Gottesreich bis auf den Tag, an dem die Vergänglichkeit aufgehoben wird, denn es wird dann eine neue Erde und einen neuen Himmel geben, wo Gerechtigkeit wohnt, mit dem himmlischen Jerusalem, das von Gott auf die unvergängliche Erde herniederkommt. Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach zu mir: Siehe ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will den Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst! Wer überwindet, der wird alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein (Offenbarung 21, 1-7; siehe auch Offenbarung Kap. 2-3: „wer überwindet“). …siehe, ich [Jesus] komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden so zu vergelten, wie sein Werk sein wird. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte. Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt [das himmlische Jerusalem] eingehen können (Offenbarung 22, 12-14).

Mit diesem Thema haben wir durch die biblische Offenbarung einen Blick in die Zukunft werfen können. Es offenbart uns den Plan Gottes für die Gegenwart und Zukunft in der Nachfolge Jesu Christi als unserem Herrn und Erlöser. Es offenbart uns, dass unser Leben einen tiefen Sinn für unser gegenwärtiges sowie zukünftiges Leben hat. Es offenbart die Liebe Gottes, des Vaters, der uns seine Gnade in Jesus Christus geschenkt hat. Jedoch sollten wir nie vergessen den ganzen Willen Gott des Vaters zu tun (Matheus 7, 21; 2 Petrus 1,10).

Wenn wir die Bibel als unsere Glaubensgrundlage erkannt haben, brauchen wir keine weiteren theologischen Abhandlungen über das Wort Gottes. Was wir heute klar erkennen können, ist eine geistliche Verführung und ein Abfall vom Glauben. Gottes Wahrheit und seine Gerechtigkeit können keinen Anteil an den unfruchtbaren Werken der Finsternis haben, denn wer dieses endzeitliche Sodom verlassen hat, kann unmöglich daran weiter teilhaben wollen. Jesus sagte über die Verführung der letzten Zeit: „Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?“ (Lukas 18, 8). Ein Christ sollte nicht mehr Teil der Verführung sein, denn Gottes Wort allein führt ihn in alle Wahrheit und zur Umkehr von den falschen Wegen.

Lieber Leser, – die Heilige Schrift die Bibel ist das Fundament des Glaubens. Die Worte Gottes sind unverfälscht erhalten worden. Jede Abweichung von der Wahrheit sollte abgelehnt werden.

Wenn nicht anders angegeben, sind alle Schriftstellen aus der Schlachter-Übersetzung 2000 entnommen.

Ergänzende Schrift:: 1. „Trübsal und Verfolgung in der Endzeit“

2. „Jesus - der Sohn Gottes

3. „Mit Christus gekreuzigt und auferstanden“

4. „Sühneopfer Christi und das Weltethos“

5. „Christi Wiederkunft und sein Reich“

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